Neue Instax Bilder

Mittlerweile sind schon 4 Filme (=40 Bilder) verbraucht und die Farben der kleinen Fotos begeistern mich immernoch. Lustigerweise reagiert der Film wohl empfindlich auf zu viel Licht und verfärbt sich schwarz. Die Lichtreflexe auf dem Serviertablet der Kaffeetasse sind ein gutes Beispiel dafür. Das gleiche passiert, wenn man die Sonne im Bild hat, die dann als schwarzer Punkt am Himmel zu sehen ist. Stört mich nicht – für technische Perfektion gibt es andere Kameras. Auch lustig ist der optische Sucher, der eigentlich nie das zeigt, was letztlich auf dem Foto landet. Ist mehr zur Orientierung gedacht.

Bei meiner EOS würden diese technischen Fehler mich in den Wahnsinn treiben, bei der Fuji machen sie Spaß. Hat man erstmal verstanden, was die kleine Plastik-Kamera mag (und was nicht), steigt auch die Trefferquote.

Der Baum auf den Fotos ist übrigens der gleiche wie in meinem Countryside Sunset Foto.

Eine Auswahl der neuesten Bilder:

Fuji Instax 25: Erster Eindruck + Bilder

IMG_5652Meine Sofortbildkamera Fuji Instax 25 ist da! Nachdem Amazon sich länger als üblich Zeit gelassen hat und mich super lange auf die Folter gespannt hat (4 Tage!), kam sie jetzt endlich an. Die Challenge wäre damit gescheitert, ich habs nicht ausgehalten.

Ersteindruck: Sehr leicht, aber groß. Könnte noch in eine Jackentasche passen. Im Lieferumfang ist ein Bändel für das Handgelenk und eine Nahlinse enthalten, die sich mit einem kleinem Behälter am Bändel befestigen lässt.

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Bunte Gießkannen

Der Sucher ist winzig und ich hatte zuerst Schwierigkeiten, überhaupt durchschauen zu können. Das schwarze Tape auf der Vorderseite deckt den Blitz ab, der ansonsten eigenhändig entscheidet ob er zündet oder nicht. Mittlerweile habe ich das Behältnis für die Nahlinse wieder vom Bändel entfernt und trage sie separat – die 50cm Naheinstellgrenze ohne Linse sollten für die meisten Bilder ausreichen.

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Kräftige rot- und gelbtöne

Das Fotografieren mit der Instax macht Spaß und ist eine erfrischende Abwechslung zur Digitalfotografie. Man überlegt die Bildgestaltung viel genauer. Immerhin ist die Anzahl der Bilder begrenzt und es dauert 5 Minuten, bis man das fertige Ergebnis sieht. Also lieber eine Minute über den Bildausschnitt nachdenken, als nach 5 Minuten einen neuen Versuch starten.

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Auch warme Farben bekommt der Film gut hin

Nach der Aufnahme surrt das Bild aus der Kamera und man starrt zunächst auf ein weißes Blatt Papier (Ist die Kamera kaputt?). Nach einer Weile zeichnen sich erste Konturen ab (Kamera nicht kaputt) und das Bild wird erkennbar, wirkt dabei zuerst sehr kühl und flau (Sofortbildkamera eben), bis es nach zwei bis drei Minuten ein kräftiges Schwarz und die warmen Farbtöne entwickelt (wow!). Nach ca. 5 Minuten sind die Bilder fertig entwickelt und strahlen in kräftigen Farben, die ich von der Sofortbildfotografie nicht erwartet hätte!

Zum Abschluss noch ein paar Zeitrafferaufnahmen, wie die Sofortbild-Entwicklung aussieht.

Der Film-Look

Nachdem ich in meinem letzten Beitrag so von Film und den sanften Farben geschwärmt habe, habe ich ein paar meiner letzten Fotos ausgegraben und gescannt (Die Papierabzüge auf einen Flachbettscanner gelegt – mit lausiger Qualität).

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